Das Begleitfahrzeug führt zuerst den Spur- wechsel durch.
Für angehenden Personenschützer ist eine gute Theorieausbildung unerlässlich.
Die Ausbilder sprechen die Fehler der Teil- nehmer sofort an und zeigen richtige Ver- haltensweisen auf.
Der Unterricht und die Übungen gehen oft bis spät in die Nacht. Rund 150 Stunden Ausbildung in 12 Tagen stehen auf dem Trainingsplan der Teilnehmer.
Während der Basisausbildung üben die Teil- nehmer ständig das Ein- und Aussteigen der Schutzperson. Bei dieser Einsatzübung ist die Schutzperson die Marketingleiterin eines Radio- senders aus der Nähe von Stuttgart
Personenschützer bewegen sich häufig in den oberen Geselschaftsschichten und auf interna-
tionalem Parkett. Ein Restaurantleiter eines großen Hotels demonstriert den Teilnehmern, wie man einen Hummer zerlegt.
In der Regel fährt das Begleit-Fahrzeug leicht versetzt.
Schnelle medizinische Versorgung kann das Leben eines VIPs retten. Daher erhalten die Teilnehmer eine intensive Ausbildung in 1. Hilfe.
Ohne intensive Planung kann ein Personenschutzauftrag auch ohne Anschlag katastrophal enden. Hier übt ein Teilnehmer die Handhabung einer Satelittensoftware, die die Erkundung von Objekten und Fahrstrecken aus der Vogelperspektive ermöglicht. Auf den hochauflösenden Bildern sind Zufahrtswege
und günstige Positionen für mögliche Angreifer gut zu erkennen.
Die Fahrzeuge stehen mit laufenden Motoren bereit, als die Schutzpersonen das Objekt verlassen.
Ist die Umgebung gut zu überschauen und sind wenige Personen unterwegs, halten die Personenschützer ent- sprechenden Abstand zu den VIPs.
Nun sind die Kursteilnehmer gefordert. Eigenhändig üben sie den sicheren Umgang mit mehreren Bestecken und Gläsern. Drei Stunden später wissen sie, wie man Schnecken ißt und wie eine Tischordnung aussieht.